Koalition will Ökostrom-Förderung grundlegend erneuern

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Ökostrom ist in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule im Gesamtenergiekonzept Deutschlands „herangewachsen“. Maßgeblich dazu beigetragen hat nicht zuletzt das Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches jedoch auch seit Inkrafttreten vielfach kritisiert wird und nun grundlegend erneuert werden soll: SPD und Union haben beschlossen, das Gesetz bis Mitte 2014 zu reformieren und die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten verlässlicher zu gestalten. Das geht zumindest aus dem Koalitionsvertrag hervor.

Alle Details der geplanten Änderung sind zwar noch nicht bekannt, aber ein zentraler Punkt wird sicherlich die Einspeisevergütung sein, die gekürzt werden soll (mit Ausnahmeregelungen). Der Ausbau von erneuerbaren Energieformen soll generell weiter vorangetrieben werden und ein gesetzlich festgelegter Ausbaukorridor wurde entwickelt, der bis zum Jahr 2030 einen Anteil an erneuerbaren Energien von insgesamt ca. 60 Prozent vorsieht. Ob dieser Plan auch umgesetzt werden kann, ist natürlich eine andere Frage. Fest steht, dass dazu massiv auf Bürgerbeteiligung gesetzt werden soll.

All jene, die eine Senkung der Stromsteuer erwartet haben, wurden enttäuscht: Davon findet sich zwar nichts im neuen Koalitionsvertrag, allerdings hat man dem Thema „Verbesserung der Energieeffizienz“ viel Raum eingeräumt und es sind unter anderem folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Energieberatung für Hausbesitzer
  • Energieberatung für für sozial schwache Haushalte
  • Senkung des Energieverbrauchs in Industrie, Gewerbe und Haushalte, sowohl bei Strom als auch bei Wärme und Kälte
  • Ausbau des KfW-Programms zur energetischen Gebäudesanierung

In puncto Solarenergie wird man voraussichtlich an den aktuellen Regeln festhalten, da sich diese als sehr zielführend erwiesen haben. Im Bereich Biomasse wird es allerdings Änderungen geben und ein Gesamtkonzept für Anbau, Verarbeitung und Nutzung entwickelt werden. Bei Windenergie an Land sollen die Förderungen vor allem für windstarke Standorte gesenkt werden.

Ökostrom Vergleich privater Haushalte trägt zur Energiewende mit bei

Es sieht auf alle Fälle sehr gut aus, dass die geplanten Ziele bis 2030 auch erreicht werden können, denn auch immer mehr private Haushalte entscheiden sich für Ökostrom. Auch wenn natürlich in Zeiten einer Wirtschaftskrise besonders preisbewusst gehandelt und demnach auch der Stromanbieter nach vor allem finanziellen Kriterien ausgesucht wird, können hier heute auch in der Preisgestaltung viele Ökostromanbieter sehr gut mithalten. Der grüne Stromanbieter Greenpeace Energy z.B. bietet ein sehr gelungenes und wirtschaftliches Gesamtpaket. Nicht umsonst wurde das Unternehmen Ökostrom Testsieger bei Stiftung Warentest. Alle Anbieter können Sie mit unserem Ökostromrechner oder auch auf beste-stromvergleich.de vergleichen. Sie sollten sich am besten selbst ein Bild davon machen, dass grüner Strom nicht unbedingt mit teurer Strom gleichzusetzen ist. Vor allem würden Sie mit Ihrem Wechsel zu einem nachhaltigen Anbieter unmittelbar zur Energiewende beitragen und damit die Weichen für eine bessere Zukunft mitverantwortlich stellen.