20Mrz

Prosuming: Die neue Rolle der Konsumenten

Viele Generationen lang war die Funktionsweise der Wirtschaft auf das Zusammenspiel von Produzent und Konsument aufgebaut. Dies unterzieht sich einer radikalen Änderung: Die Geburt der “Prosumer”.

Solaranlage

Stromproduktion auf dem Hausdach

Die globale Wirtschaft ist im Umbruch und ein Schlagwort bestimmt mehr und mehr das mediale Umfeld: “PROSUMING”. Im Buch “The Third Wave” vom US-Zukunftsforscher Alvin Toffler tauchte der Begriff des “Prosumers” bereits in den 80-er Jahren erstmals auf. “Prosuming” ist ein Kunstwort und setzt sich zusammen aus dem “Producer”, also dem Produzenten, und dem “Consumer”, also dem Konsumenten. Der “Prosumer” verbindet diese beiden Gruppen und ist gleichzeitig Konsument und Produzent, indem er aktiv am Produktionsprozess teilnimmt und damit direkt oder indirekt die Wertschöpfung von Produkten und Dienstleistungen beeinflusst. Er ist an der Entwicklung von Produkten mitbeteiligt, übernimmt Serviceleistungen von Unternehmen oder beeinflusst Kampagnen via Social-Media Kanäle.

Über diese neu gewonnene Rolle muss sich der Konsument bzw. “Prosumer” bewusst werden, denn damit entsteht Veranwortung. Verantwortung, die im positiven Sinne nachhaltig eingesetzt werden kann. Wird die neue Rolle durchwegs positiv angenommen, dann könnte dies ein neues Wirtschaftszeitalter einläuten.

Auch die Energiebranche ist im Umschwung und stellt sich auf diesen Trend ein. Nicht nur, dass immer mehr Menschen zu Ökostrom wechseln, auch mehr und mehr Menschen und Haushalte beteiligen sich aktiv an der Stromproduktion selbst, indem sie mittels Photovoltaik-Anlagen auf den Hausdächern Energie gewinnen oder in solare Beteiligungsanlagen investieren.

Es gibt heute schon zahlreiche Beispiele für solche Beteiligungsmodelle. Die Firma ecovision GmbH betreibt Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, an denen sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. In der Stadt Wien geht im Mai das erste BürgerInnen-Solarkraftwerk (www.buergersolarkraftwerk.at) an das Stromnetz, das 200 Haushalte mit umweltfreundlichen Strom versorgen wird. Damit wird das Rollenbild des passiven Konsumenten hin zum aktiven “Prosumer” umgekehrt.

Was die Zukunft und die Stromzukunft auch bringen mag, die aktiven “Prosumer” nehmen einen immer größeren Stellenwert ein und werden in den nächsten Jahren eine entscheidende und mitgestaltende Rolle spielen.

Bildquelle flickr von twicepix (http://goo.gl/86I1S)

30Jan

Stiftung Warentest vergleicht Ökostromanbieter

In der aktuellen Ausgabe 02/2012 des Testmagazines “Stiftung Warentest” werden die deutschen Ökostromanbieter und Ökostromtarife einem großen Test unterzogen. Erfreuliches Ergebnis für die von uns empfohlenen bundesweiten Ökostromversorger.

Bildnachweis: Stiftung Warentest

Stiftung Warentest nimmt in der Ausgabe 02/2012 die Ökostrom Tarife in Deutschland genauer unter die Lupe. Die von uns empfohlenen Anbieter Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom und EWS Schönau werden durchwegs mit Bestnoten ausgezeichnet. “Über dieses Ergebnis freuen wir uns natürlich sehr.”, kommentiert Naturstrom-Vorstand Oliver Hummel die Note “sehr gut” im ökologischen Engagement.

Wiedereinmal hat es sich gezeigt, dass man bei der Wahl seines Ökostromanbieters auf “echte” Ökostromanbieter setzten sollte. Konventionelle Energieversorger, die einen zusätzlichen Ökostromtarif mit in ihre Tarife aufgenommen haben, tragen meistens kaum etwas zu einer nachhaltigen Änderung des Energiemixes bei, da der Bau von zusätzlichen Regenerativkraftwerken nicht gefördert wird.

Ökostrom Vergleich 24 gratuliert und freut sich mit seinen Partnern.

Ökostromvergleich der Stiftung Warentest

24Jan

Neue Speichertechnologien für erneuerbare Energien

Mit großen Fortschritten wird an einem der Hauptprobleme im Bereich der erneuerbaren Energien gearbeitet: die Zwischenspeicherung der gewonnenen Energie.

Der Ausbau an erneuerbaren Energien wird rasant vorangetrieben. Greenpeace Energy beispielsweise projektiert im Moment Windkraft- und Solaranlagen mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Euro.

Im gleichen Ausmaß wächst natürlich auch der absolute Bedarf an Speichertechnologien, mit deren Hilfe Sonnen- und Windenergie “lagerfähig” gemacht werden kann. Wie aber die Energie speichern, um sie zeitversetzt abrufbar zu machen? Dabei handelt es sich momentan im Bereich der nachhaltigen Energiegewinnung um eine der größten Herausforderungen.

Neue Wege im Bereich fortschrittlicher Speichertechnologien gehen die juwi-Gruppe und die SolarFuel GmbH. In der Morbacher Energielandschaft im Hunsrück wandelt eine Laboranlage elektrische Energie in Erdgas um.


juwi-Gruppe
juwi zählt zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Mehr Informationen zu juwi finden Sie auf www.juwi.de

SolarFuel GmbH
Die SolarFuel GmbH entwickelt Anlagen zur Speicherung von erneuerbarem Strom. Weitere Informationen finden Sie auf www.solar-fuel.net.

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