29Nov

Koalition will Ökostrom-Förderung grundlegend erneuern

diego1012-Fotolia.com

Ökostrom ist in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule im Gesamtenergiekonzept Deutschlands „herangewachsen“. Maßgeblich dazu beigetragen hat nicht zuletzt das Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches jedoch auch seit Inkrafttreten vielfach kritisiert wird und nun grundlegend erneuert werden soll: SPD und Union haben beschlossen, das Gesetz bis Mitte 2014 zu reformieren und die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten verlässlicher zu gestalten. Das geht zumindest aus dem Koalitionsvertrag hervor.

Alle Details der geplanten Änderung sind zwar noch nicht bekannt, aber ein zentraler Punkt wird sicherlich die Einspeisevergütung sein, die gekürzt werden soll (mit Ausnahmeregelungen). Der Ausbau von erneuerbaren Energieformen soll generell weiter vorangetrieben werden und ein gesetzlich festgelegter Ausbaukorridor wurde entwickelt, der bis zum Jahr 2030 einen Anteil an erneuerbaren Energien von insgesamt ca. 60 Prozent vorsieht. Ob dieser Plan auch umgesetzt werden kann, ist natürlich eine andere Frage. Fest steht, dass dazu massiv auf Bürgerbeteiligung gesetzt werden soll.

All jene, die eine Senkung der Stromsteuer erwartet haben, wurden enttäuscht: Davon findet sich zwar nichts im neuen Koalitionsvertrag, allerdings hat man dem Thema „Verbesserung der Energieeffizienz“ viel Raum eingeräumt und es sind unter anderem folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Energieberatung für Hausbesitzer
  • Energieberatung für für sozial schwache Haushalte
  • Senkung des Energieverbrauchs in Industrie, Gewerbe und Haushalte, sowohl bei Strom als auch bei Wärme und Kälte
  • Ausbau des KfW-Programms zur energetischen Gebäudesanierung

In puncto Solarenergie wird man voraussichtlich an den aktuellen Regeln festhalten, da sich diese als sehr zielführend erwiesen haben. Im Bereich Biomasse wird es allerdings Änderungen geben und ein Gesamtkonzept für Anbau, Verarbeitung und Nutzung entwickelt werden. Bei Windenergie an Land sollen die Förderungen vor allem für windstarke Standorte gesenkt werden.

Ökostrom Vergleich privater Haushalte trägt zur Energiewende mit bei

Es sieht auf alle Fälle sehr gut aus, dass die geplanten Ziele bis 2030 auch erreicht werden können, denn auch immer mehr private Haushalte entscheiden sich für Ökostrom. Auch wenn natürlich in Zeiten einer Wirtschaftskrise besonders preisbewusst gehandelt und demnach auch der Stromanbieter nach vor allem finanziellen Kriterien ausgesucht wird, können hier heute auch in der Preisgestaltung viele Ökostromanbieter sehr gut mithalten. Der grüne Stromanbieter Greenpeace Energy z.B. bietet ein sehr gelungenes und wirtschaftliches Gesamtpaket. Nicht umsonst wurde das Unternehmen Ökostrom Testsieger bei Stiftung Warentest. Alle Anbieter können Sie mit unserem Ökostromrechner oder auch auf beste-stromvergleich.de vergleichen. Sie sollten sich am besten selbst ein Bild davon machen, dass grüner Strom nicht unbedingt mit teurer Strom gleichzusetzen ist. Vor allem würden Sie mit Ihrem Wechsel zu einem nachhaltigen Anbieter unmittelbar zur Energiewende beitragen und damit die Weichen für eine bessere Zukunft mitverantwortlich stellen.

21Okt

Strom tanken am Wiener Flughafen

thomas222 - Fotolia.com

Am Wiener Flughafen gibt es Neuigkeiten: Seit einigen Monaten können alle Flieger und Nichtflieger ihr Elektrofahrzeug auch am Flughafen betanken (Quelle: flughafentaxiwien.net). Egal ober Roller oder Auto, das laden an den Ladesäulen geht schnell und unkompliziert. Diese wurden vom Flughafen Wien-Schwechat gemeinsam mit der Wien Energie umgesetzt.

Fortbewegung mittels Strom ist eine der zentralen Säulen der zukünftigen Mobilität und die Wien Energie setzt viele Hebel in Bewegung daran mitzuwirken. Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sind dabei nur einige der Vorteile die sich dadurch ergeben. TANKE heißen dabei jene „Elektro-Tankstellen“, die die Wien Energie entwickelt.

So funktioniert die Stromtankstelle am Wiener Flughafen

Die Stromtankstelle am Wiener FLughafen funktioniert sehr einfach und lässt sich von jedermann ohne Probleme bedienen. Eingesetzt wird die sogenannte RFID-Technik, die auf dem Chip der Elekto-Tankkarte von Wien Energie integriert ist. Damit ist es dann möglich berührungslos zu Tanken – Sie brauchen also die Karte nirgendwo hineinstecken und die Tage des lästigen „Falschherumeinführens“ sind vorüber. An der Ladesäule registrieren Sie sich und wählen dann einfach Ihre Steckdose. Sie erhalten Informationen über den Tarif und den aktuellen Ladestatus Ihres Akkus – außerdem auch über die Dauer und den fälligen Betrag.

Anzumerken ist, dass ein E-Fahrzeug ca. 5 bis 20 Kilowattstunden (kWh) pro 100 gefahrene Kilometer benötigt und Sie im Schnitt um die Hälfte biller fahren als mit konventionellem Diesel. Die Kosten pro 100 gefahrener Kilometer betragen ca. drei bis vier Euro.

Infos rund um TANKE und eine aktuelle Standort-Liste gibt es im Internet auf der Webseite von www.tanke-wienenergie.at.

23Mai

Ökostromprodukte der Hamburg Energie unter Beschuss

Hamburg Energie in Kritik

Die "Hamburg Energie" wird mittlerweile auch von politischer Seite kritisiert.

Die billigen Ökostromtarife der Hamburg Energie werden weiterhin kritisiert. Neben Handelskammer und Lichblick AG melden sich jetzt auch andere Stromanbieter und die Politik zu Wort.

Die Lage in Hamburg spitzt sich zu: Der regionale Stromanbieter „Hamburg Energie“ wird schon seit einiger Zeit wegen der „zu niedrigen“ Ökostromtarife angegriffen. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Unwirtschaftlichkeit eines solchen Kampfpreises. Mehrere Seiten, darunter die Handelskammer und der bundesweite Ökostromanbieter Lichblick AG (Hauptsitz in Hamburg), haben sich bereits zu Wort gemeldet. Jetzt ergreifen auch noch die Stromriesen Vattenfall und E.on das Wort: „Auch unsere Berechnungen ergeben, dass Hamburg Energie im Strombetrieb Verluste einfahren müsste. Damit würde der Wettbewerb ausgehebelt. Das ist nicht in Ordnung.“, so Vattenfall-Sprecher Daniel Kleimeier in einem Interview mit der Tageszeitung „Welt“.

Die Vermutung liegt nahe: Die Hamburg Energie kann ihr Ökostromprodukt unter dem Marktpreis ansetzen, da sie vom staatseigenen Mutterkonzern „Hamburg Wasser“ durch günstige Kredite und Bürgschaften gestützt wird. Sollte dies zutreffen, dann würde der günstige Ökostromtarif von den SteuerzahlerInnen in Hamburg „mitsubventioniert“ werden.

Die Hamburg Energie bestreit die Vorwürfe. Jetzt schaltet sich auch die Politik ein: Von CDU und FDP wird eine Untersuchung seitens des Landesrechnungshof gefordert.

Lesen Sie mehr über grünen Strom in Hamburg in unserem Artikel Ökostrom in Hamburg.

Bildquelle flickr von blog.jmc.bz (http://goo.gl/kMgmJ)

Salesforce CRM Folgen Sie uns Twiter RSS